Vienna Autoshow 2017 – Neuerungen sind eingeführt

Vom 12. – 15. Jänner war die Autoshow für das Publikum geöffnet.

In der Pressekonferenz zeigte sich das Podium mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr durchwegs zufrieden. Der Markt wies für die Importeure breite Erholungstendenzen auf. So stiegen die PKW – Neuzulassungen um 6,8% auf 329.604 Einheiten an. Der Zweiradsektor machte diese positive Entwicklung, nach mehreren Schwächeperioden wieder mit. Für das laufende Jahr wird ein ähnlich gutes Ergebnis prognostiziert.

Bundesminister Mag. Leichtfried ging in seinem Referat auf die aktuellen Trends ein. Zusammenfassend beschrieb er: „ Die Zukunft unserer Autos ist elektrisch und selbstfahrend, Österreich soll bis 2020 elektrofit sein“. Dabei muss aber angemerkt werden, dass die relativen Zuwächse zwar beachtlich sind, jedoch noch immer auf sehr niedrigem Niveau rd. 1%.

Den Besuchern wurden die ausgestellten Fahrzeuge von geschulten charmanten Hostessen präsentiert, die hervorragend die gängigen Funktionen erklären und deren Bedienung vorführen konnten.

Ein weiterer Trend war zu erkennen. Der individuelle Komfort leidet unter den gesetzlichen Vorgaben. Es entstand der Eindruck der Mensch wird zwischen die Bestimmungen hineingepackt. So haben es Zeitgenossen ab einem Körpermaß von 1,9m schwer in ein Fahrzeug überhaupt einsteigen zu können. Mit den Beinen unter dem Lenkrad bis zur Bremse ist meist nur durch Akrobatik zu bewerkstelligen. Dies ist das Ergebnis, dass aus Rücksicht auf die Funktionalität der Airbags die Verstellmöglichkeit der Sitze eingeschränkt werden musste. Letztlich fanden wir nur drei Fahrzeuge in die wir problemlos hineinpassten.

Eine italienische Nobelmarke fiel auf da man in ihren Autos den wohltuenden Eindruck gewann, dass sie um den Menschen gebaut werden und nicht, um den Vorschriften Genüge zu tun.

Die Elektronik hat vom Sujet Automobilität voll Besitz ergriffen. Der unmittelbare Durchgriff des Fahrers auf die Mechanik war nicht einmal mehr im Billigsegment zu erkennen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung das hält was die bunten Prospekte versprechen.

Sklenar / Griemann

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