Vernissage „Synapsenfutter“ in der Gartenvilla der „Humanisierten Arbeitsstätte“

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Künstler helfen Personen, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht immer leicht haben einen Arbeitsplatz zu finden. Der Verein „Humanisierte Arbeitsstätte“ in 1080 Wien, Albertgasse 33 bringt behinderte Menschen in die Arbeitswelt, produziert hochwertiges Kunsthandwerk, vertreibt die Werke von über 80 österreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Der Gewinn wird in Arbeitsplätze für behinderte Menschen investiert.

Die Eröffnungsrede zur Vernissage erfolgte durch Dr. Hubert Vogl, gefolgt von der Bezirksvorsteherin Mag.a Veronika Mickel-Göttfert, Hr. Hofrat Dieter Chmiel – Bundessozialamt, Susanne Gabrle – Fonds Soziales Wien, Herbert Fritz – Bundessozialministerium und Frau Tanja Odehnal, die die ehrenvolle Aufgabe hatte, alle Künstlerinnen und Künstler und die einzelnen Programmpunkte vorzustellen.

Im Anschluss daran fand die Fashionshow von Petra Brandenberger statt. Getreu dem Leitspruch „Nur Mode, die getragen wird hat auch Bestand“, präsentierten Models mit besonderer Natürlichkeit und mit musikalischer CD-Unterstützung von Andy Eicher das Mode-Label „BRANDENBERG“.

Ein weiteres Unterhaltungselement war die musikalische Live Darbietung von Birgit Denk und Ludwig Ebner. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Kunstwerke der anwesenden Künstler, sowie die eigenen Produkte der Humanisierten Arbeitsstätte nicht nur bewundern, sondern die angebotenen Werkstücke auch erwerben. Ebenso war für das kulinarische Wohl aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestens gesorgt.

Gäste von nebenan nahmen ebenfalls an diesem nachbarschaftlichen Ereignis teil. In einem persönlichen Gespräch meinten sie nur, dass diese Veranstaltung ein Vorzeigeprojekt ist und sie mit ihrem Besuch gegenüber dem Veranstalter ihren Respekt zollen. Sie meinten: Schade, dass es diese Veranstaltung nur zweimal im Jahr gibt.

Das, was Hubert Vogl am Eingang seiner Rede erwähnte, traf voll ein. Diese Vernissage ist nicht nur von sinnlichen Impressionen und Eindrücken durchzogen, sondern motiviert, die gestellten Aufgaben zu meistern und neue Perspektiven zu entwickeln. Der Mann der ersten Stunde Herbert Fritz meinte, dass die nachhaltige Integration in der Wirtschaft als Ziel nun auch erreicht ist.

Matthias Wieser

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