„The Choice – Bis zum letzten Tag“ – Filmkritik

Ein Nicholas Sparks Liebesfilm…schon wieder…

In Kürze (11.03.2016) kommt die neueste Nicholas Sparks Romanverfilmung auch in die österreichischen Kinos. „The Choice – Bis zum letzten Tag“ hebt sich inhaltlich kaum von seinen gefühlten hunderttausend Vorgängern ab. Dennoch werden die beiden Jungstars Benjamin Walker und Teresa Palmer erneut Massen an Mädchen und Frauen zwischen 14 und 40 Jahren in die Kinos locken, denn von Liebesfilmen mit gut aussehenden Hauptdarstellern kann man (offensichtlich) nie genug bekommen.

Gabby Holland (Teresa Palmer) hat einen Freund (Tom Welling), studiert Medizin und ist gerade in ein idyllisches Haus am Rande eines Sees eingezogen. Mit ihrem Nachbarn Travis Parker (Benjamin Walker), Tierarzt und überzeugter Junggeselle, hat sie nicht viel gemein. Dennoch fühlen sie sich nach einer anfänglichen Abneigung bald zu einander hingezogen. Als es nach einigen kleineren Hürden nach einem Happy End für Gabby und Travis aussieht, geschieht ein schrecklicher Unfall…

Wie schon aus der beschriebenen Handlung deutlich wird, folgt auch diese insgesamt schon elfte Nicholas Sparks Romanverfilmung dem schon bekannten Handlungsmuster: Junge trifft Mädchen – Junge verliebt sich in Mädchen – tragisches Ereignis tritt ein – Happy End?! Was schon aus diversen früheren Filmen, wie z.B. „Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht“ (2013), „Das Leuchten der Stille“ (2010) und „Wie ein einziger Tag“ (2004) bekannt ist, wird hier nur wieder in einer neuen Variation aufgerollt. Erneut wird eine Liebesgeschichte mithilfe von stimmungsvollen Kameraeinstellungen und passender Musikuntermalung erzählt – inklusive unzähliger emotionaler Ups and Downs auf Seiten der Charaktere und des Publikums.

Die Hauptrollen wurden sehr passend mit den beiden aufstrebenden Jungstars Teresa Palmer, bekannt für ihre Rolle der Julie an der Seite von Nicholas Hault in „Warm Bodies“ (2013), und Benjamin Walker, der seinen Durchbruch als Abraham Lincoln in „Abraham Lincoln Vampirjäger“ (2012) feierte, besetzt. Sie geben, als sich zunächst nicht zugetane Nachbarn und danach harmonisches Pärchen, eine gute Figur ab. Die Tatsache, dass sie in festen Händen ist als sie eine Liaison beginnen, wird kaum (aus moralischer Sicht) problematisiert, sondern eher als ein kleiner Stolperstein in ihrer sonst fast perfekten Liebesgeschichte dargestellt.

Insgesamt ist „The Choice – Bis zum letzten Tag“ ein Liebesfilm, der schon bekannte Unterhaltung bietet. Das vornehmlich weibliche Publikum wird sich an der nicht besonders originellen Handlung kaum stoßen, wahrscheinlich nur Augen für das Liebespaar – Gabby und Travis – haben und für ein Happy End beten. Besonders HundeliebhaberInnen wird der Film gefallen, denn die Hunde der beiden Hauptcharaktere, sowie die späteren Welpen, sind allerliebst. Jegliche männliche Wesen werden (und sollten) aber um diesen Film wohl einen großen Bogen machen.

Text: Barbara Klaus

Bilder: © Wild Bunch Germany

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