Oskar Kokoschka Preis – Peter Weibel

Der Preis der alle zwei Jahre durch Vertreter der österreichischen Regierung verliehen wird, erging heuer an Peter Weibel,
der stets als Künstler, Wissenschaftler und Philosoph am Kokoschka Preis Peter WeibelPuls der Zeit lebt.

Der Rektor der Universität für angewandte Kunst und auch Jury-Vorsitzender, Dr. Gerald Bast, eröffnete den Festakt im Wiener MAK. Die Laudatio wurde gehalten von Bazon Brock, Künstler und Kunsttheoretiker, der in einer besonders witzigen aber auch zum Nachdenken anregenden Rede besonders herausgehoben hat, dass Weibel sich nie vereinnahmen ließ. Eine andere Aussage lautete: „Er war ein Großmeister des Fakens“, der nachgewiesen habe, dass alles falsch und damit wahr sei. Somit ist Weibel ein wirklich herausragender Künstler-Wissenschaftler.

Ein kurzer Film gab einen kurzen Rückblick auf das Schaffen Weibels. Im Anschluss daran wurde der Preis von Frau Dr. Elisabeth Freismuth, Sektionschefin im Wissenschaftsministerium, überreicht.

In seinen Dankesworten sprach Weibel von einem „besonderen Moment“ in seinem Leben und gab auch so manche Anekdote zum Besten. Er bekannte auch, dass er in der Angewandten seine „Alma Mater“ gefunden habe.

Peter Weibel feiert am 05. März seinen 70. Geburtstag, ist seit 1999 Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe und war von 1984 bis 2011 Professor an der Universität für angewandte Kunst. Seit 1966 ist er ständig an Gruppen- und Einzelausstellungen, kuratorischen Projekten und diversen Veröffentlichungen weltweit vertreten. Nicht zu vergessen seine zahlreichen Auszeichnungen, die seinen bisherigen Lebensweg begleiteten. Man darf davon ausgehen, dass Peter Weibel auch zukünftig in der Kunst als auch in der Wissenschaft mitmischen und sich auch weiterhin nicht vereinnahmen lassen wird.

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