Migrantenmedien-Treffen mit Integrationsminister Kurz

Am 13.02.2014 war es soweit, in einem Wiener Innenstadtlokal trafen sich Medienvertreter mit Vertretern des österr. Integrationsfonds und dem auch mit Integration betrauten Medienkonferenz (2)Minister Sebastian Kurz.

Nach den Eröffnungsreden kam es zur Sache. Der ÖIF präsentiert drei Statistikbroschüren „migration & integration“ mit den Schwerpunkten: Jugend, Frauen und Bundesländer. Weitere wichtige Themenpunkte waren die Förderstipendien für das europäische Forum Alpbach, die Chancen bei der Bildungs- und Berufswahl für Jugendliche mit Migrationshintergrund, das Talente Ticket, das Netzwerk Anerkennung,  die Workshopreihe „Berufsorientierung für Jugendliche mit Migartionshintergrund“ im Integrationszentrum Wien.

Der Herr Bundesminister Sebastian Kurz begrüßt ebenfalls alle anwesenden Medienvertreter und bedankt sich für das zahlreiche Erscheinen. Als Erstes erklärt er den Weg der Integration von einem Staatssekretariat zum Sitz im Außenministerium mit einer Stimme im Ministerrat . Auch im Namen BMeiA ist jetzt Integration fest verankert, denn es wird ab nun Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres heißen.

Ein weiterer Schritt betrifft die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. Es soll ein Anerkennungsgesetz geschaffen werden, damit eine raschere und transparentere Erledigung der Ansuchen gewährleistet werden kann.

Die sprachliche Frühförderung im Kindergarten ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt, diese soll weitergeführt und auch weiter ausgebaut werden.

Die Einführung von Integrationsbeauftragten in den Botschaften, wie zum Beispiel in der Türkei, zu integrieren, um hier im Vorfeld Unsicherheiten abzufangen.

Die Volksabstimmung in der Schweiz und Niederlassungsfreiheit ist auch noch ein Thema und wird noch viele Herausforderungen an uns stellen, denn es betrifft viele Österreicher, die in der Schweiz arbeiten.

Zum Abschluss konnten die anwesenden Journalisten noch Fragen an den Herrn Bundesminister richten, die dieser auch ausführlich beantwortet hat. Auszugsweise einige Themenstellungen: 50 Jahre Migration aus der Türkei – Zuwanderung aufgrund des Wahlergebnisses in der Schweiz – warum gibt es kein eigenes Integrationsministerium – Kritik, dass in Österreich durch Leistung nicht alles erreicht werden kann – Afrikapolitik in Zukunft – Diskriminierung in Schulbüchern.

Generell war dieses Treffen ein wertvoller Beitrag zum besseren Verständnis der Migrantenproblematik und wir möchten hier auch dem eigentlichen Veranstalter, dem österreichischen Integrationsfonds, ein einfaches Danke aussprechen.

Matthias Wieser
Dianna Ojo

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