Meine Zeitreisenromane – 2. Deutschland – vom Eise befreit? (Drei Spiegelbilder)

Der Geschenkschuber Deutschland – vom Eise befreit? enthält drei vergleichsweise kurz gehaltene Werke, die bestimmte Blickwinkel auf prägende zeitgeschichtliche Situationen Deutschlands einnehmen. In der Novelle Wo das Gras grüner ist wird das Augenmerk auf das hautnahe Erleben des „Westens“ gerichtet und von der nicht ganz untypischen Herangehensweise eines „Ossis“ erzählt, der zwischen 1988 und 1991 seine drei ersten Reisen in bislang verbotenes Gebiet unternimmt.

Der zweite Blick geht in umgekehrte Richtung. Der Tangozigeuner ist jemand, der die ehemalige DDR bereits als Handelsreisender erlebt hat und während seiner aufregenden Teilnahme an der denkwürdigen Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 für sich entscheidet, im Osten bleiben zu wollen. Wie sieht er seine „Brüder und Schwestern“?

Der dritte Blick – Abrahams Irrtum – ist eine Draufsicht auf die großen Umbrüche vom Ausklang des II. Weltkrieges bis zum Mauerfall im November 1989, eine atemlos erzählte Familiensaga mit häufigen vogelperspektivischen Einblendungen zum allgemeinen Geschehen.

 

 

WO DAS GRAS GRÜNER IST – Lockruf des Westens

Klappentext:

Eine ironische Entdeckungsreise in drei Expeditionen. Sie beginnt im Jahr 1988, als der unbedarfte Leipziger Peter Grünaug zum ersten Mal per Bahn nach dem Westen fährt und dort in Situationen gerät, für die er nur schwer eine Erklärung findet. 1989 und 1991 setzt er seine Entdeckungen fort und erschließt bislang unbekanntes Land. Mit dieser zeitgeschichtlich-hintersinnigen Novelle um das Zusammenprallen zwischen Ost und West beschreibt der Autor persönliche Eindrücke aus ersten Begegnungen mit der überwältigenden Glitzerwelt des Wirtschaftswunder-Deutschlands.

 

DER TANGOZIGEUNER – Tanzschritte im Osten

Klappentext:

Im Tangozigeuner begegnet der Leser einem Aussteiger, der, aus dem „Westen“ kommend, in plastischen Szenen beschreibt, wie er die einstige DDR und den Neuaufbruch vieler Menschen in die vermeintliche Demokratie erlebt hat. Er taucht in eine knisternde Liebesgeschichte ein, die sich vorrangig in der Tangoszene Leipzigs abspielt und gleichzeitig eine hautnahe und lebensechte Erzählung um die Ereignisse kurz vor bis nach dem Mauerfall bildet.

 

ABRAHAMS IRRTUM – Eine unglaubwürdige Geschichte

Klappentext:

In einer kurzen, geballten Familiensaga nimmt sich Buchwald der großen Themen Krieg, Flucht und Vertreibung sowie der Spaltung Deutschlands an, die er schließlich in den Generationskonflikt der sechziger und siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts münden lässt. Aus einem bislang unbeachteten Blickwinkel, der sich an die alttestamentliche Mythologie anlehnt, entsteht eine ungewöhnliche und oftmals überraschende Perspektive, und mit nahezu atemloser Dynamik und Spannung wird eine aufwühlende, hintergründig-spirituelle und provozierende Geschichte erzählt.

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