Intercultural Achievement Award 2015

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Der „Intercultural Achievement Award 2015”, ein Preis für besondere Leistungen, wurde am 2. September im Porgy & Bess Klub vergeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden zuerst mit einer kurzen Rede durch prominente Ehrengäste, wie u. a. Sebastian Kurz, Hubert von Goisern, Franz Wolf und Vera Russwurm vorgestellt.

Die Veranstaltung war durch Internationalität gekennzeichnet und fand daher auf Deutsch und Englisch statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger hielten eine Laudatio und waren gleichzeitig voller Stolz, so einen außergewöhnlichen Preis zu erhalten.

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher wurden durch kulinarische Spezialitäten versorgt. Sie waren sehr aufmerksame Zuhörer und spendeten jedem, der die Bühne betrat, gebührenden Applaus.

Die einzelnen mit Auszeichnung vorgestellten Projekte waren mit einer Dotierung von 5.000 bis 10.000 Euro versehen. Diese Projekte wurden in verschiedene Kategorien unterteilt: Sustainability (Nachhaltigkeit), Recent Events (kürzliche Veranstaltungen), Innovation (Innovation), Media (Medien) Special Award for Integration (Spezielle Auszeichnung für Integration) und IAA (Intercultural Achievement Award) Recognition.

Noch zu erwähnen sind die vielen Sponsoren, die diesen Rahmen ermöglichten: ÖIF(Österreichischer Integrationsfonds), ADA (Austrian Development Agency), BMEIA (Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres) und viele andere.

Die einzelnen Projekte waren von starkem Einsatz geprägt und werden nun an dieser Stelle genannt. Beginnen möchte ich mit dem Gewinner in der Kategorie „Sustainability“, ein Preis der Nachhaltigkeit. Die Organisation, die geehrt wurde, war das „Muslim Center for Justice and Law“ (Muslim Zentrum für Gerechtigkeit und Gesetz). Das Projekt bezweckt einen interreligiösen Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlicher religiöser Ausrichtung. Nicht nur zwischen Muslimen und Christen, sondern auch geschlechterübergreifend wird versucht, Toleranz zu üben und zu leben. Das Zentrum befindet sich in Uganda und sorgt für ein friedvolles Zusammenleben.

Ein weiterer Preis wurde an die Organisation „Foundation Humanity in Action“ Polen in der Kategorie „Recent Events“ vergeben. Das Ziel der Organisation war es, jungen Aktivisten online die Möglichkeit zu geben sich für die soziale Zivilgesellschaft zu engagieren. Dabei war die Versammlung „Hate Speech“ (Hass-Reden) im Vordergrund. Ziel war es eine interkulturelle Austauschplattform zu schaffen.

Der Preis in der Kategorie Innovation wurde an das „Arabisch-Jüdische Community Center“ vergeben. Dieses Zentrum befindet sich in Israel und ist mit seinem Projekt „Class Exchange“ ausgezeichnet worden. Die Zielgruppe dieses Projekts, sind 9 bis 11-jährige Kinder mit arabischem oder jüdischem Hintergrund. Beide Gruppen sind zusammen und erledigen ihre gemeinsamen schulischen Aufgaben. Ebenso werden Freizeitaktivitäten mitorganisiert. Ein tolles Projekt für ein Miteinander ohne Grenzen.

Weitere Sieger waren „Danas“, ein serbisches Medium, das mit seiner Arbeit viele Menschen in einem multikulturellen Raum erreicht und anspricht. Gearbeitet wird unpolitisch und überkonfessionell. Sie sind ein professionelles Team, das über viele mediale Bereiche berichtet.

Das Projekt „The Connection“, Social Services for Youth, in Österreich ist ein Kaffeehaus der Superlative. Es ist ein Ort an dem Menschen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Hier wird nicht nur Deutsch gelernt, sondern den Jugendlichen auch geholfen, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, um eine dauerhafte Lehrstelle oder Beschäftigung zu erhalten.

Die Verleihung des „Intercultural Achievement Awards 2015“ war eine gelungene Veranstaltung.

Dianna Ojo

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