„Gesagt.Getan.Vorgesorgt.“

Wiener Ärztekammer präsentiert den Schwerpunkt: Diabetes

Vormittag am 10. April wurde in der Wiener Ärztekammer ein überaus informativer sowie als auch ein interessanter Vortrag  betreffend der Krankheit Diabetes durchgeführt. Am Podium waren vertreten: Präsident der Ärztekammer für Wien ao. Univ.-Prof Dr. Thomas Szekeres und Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi: Facharzt für Innere Medizin. Univ.-Prof  Dr. Rudolf Prager musste sich  aufgrund seines kränklichen Zustandes für die Veranstaltung entschuldigen.

Was wird unter Diabetes verstanden?

Grundsätzlich wird Diabetes in 2 Typen untergeordnet.

Diabetes Typ 1:

Durch eine Autoimmunerkrankung der Beta Zellen in der Bauchspeicheldrüse kann der Körper kein Insulin mehr produzieren. Damit steigt der Blutzuckerspiegel an (Diabetes mellitus). Glucagon ist somit der Gegenspieler zum Insulin. Am häufigsten tritt Typ 1 bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf.

Diabetes Typ 2:

Ist eine Krankheit die sich über viele Jahre hinweg entwickelt.  Durch Vorsorgemaßnahmen und eine Lebensstilveränderung können jedoch positive Veränderungen auftreten.  In diesem Sinne laut Dr. Clodi. Hier muss die Gesellschaft gezielt „Bewusstsein schaffen“.

Vielen ist die Altersdiabetes unbewusst. Wir wollen auf keinen Fall den Menschen Angst machen, sondern sie darauf bewusst machen, ihre Sinne zu schärfen und somit effiziente Schritte einleiten zu können, laut Dr. Thomas Szekeres

Die Ursachen und Auslöser der Krankheit:

Es gibt umfangreiche Ursachen warum sehr  viele Wienerinnen und Wiener betroffen sind. Die am häufigsten vorkommenden Faktoren sind:  Übergewicht und somit Mangel an Bewegung, hoher Blutdruck, Störungen im Zuckerhaushalt die unter anderem aufgrund von zuckerhaltigen Getränken auftreten können. Ein weiterer Aspekt sind  Diabetes Erkrankung in engerer Verwandtschaft.

Laut der Statistik Austria sind letzten Jahres rund 2900 Menschen an Diabetes verstorben und 3500 erkrankt. Dies sind drastische Zahlen die  in Grunde genommen aus eigener Disziplin vermieden werden können.

Zusatzfragen rundeten den heutigen Vormittag ab.

Eine Frage beinhaltete die Rolle des Hausarztes.

Univ.-Prof Dr. Thomas Szekeres: Hausärzte spielen eine maßgebliche Rolle, denn durch ihre Wahrnehmung und Untersuchung können sie die Primärfaktoren erkennen. Darüber hinaus sind sie dementsprechend gut eingeschult und die ersten Ansprechpartner für die Patienten. Im Falle einer schwerwiegenderen Behandlung werden die Patientinnen und Patienten natürlich an die Spezialistinnen und Spezialisten weitergeleitet.

Eine weitere Frage: „Wie gelangt diese Information an die Außenwelt“?

Univ.-Prof Dr. Thomas Szekeres:  Die Gesellschaft gehört „Bewusst gemacht“. Im Kindergarten soll bereits mehr Bewegung gefördert werden.

Weitere Informationen bezüglich Diabetes finden sie unter der  Website:  www.gesagt-getan-vorgesorgt.at
Neu bei der Vorsorge App: der Diabetes-Risiko-Selbsttest.
Die App „Gesund vorgesorgt“  steht jedem Benützer kostenlos zur Verfügung.

Christine Ojo

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