Die International Music Academy in neuem Glanz

Die International Music Academy in neuem Glanz!

      

Viele von Ihnen kennen bereits das einzigartige Bildungsinstitut am Dornerplatz 4, dennoch möchte ich als Redakteurin auf die Veränderungen der INTMA aufmerksam machen.

Diese Neuerungen beziehen sich auf weitere ausgebildete Lehrkräfte, die nun in den gut ausgestatteten Räumlichkeiten qualitativen Unterricht anbieten. Da Worte nicht für Musik sprechen können, überlasse ich Ihnen die Meinungsbildung und verweise auf die Leiterin der INTMA Mária Kósá, die mit Herz ihr Institut aufgebaut hat.

Da ich selbst Schülerin bin und Querflöte lerne bin ich froh, dass die Lehrkräfte auf Details in der Handhabung des Instruments, Technik und Tonqualität achten. Dies hilft in weiterer Folge zur Verbesserung der persönlichen musikalischen Fähigkeiten.

Niemand ist zu alt um ein Instrument zu erlenen, denn wo ein Wille, da auch ein Weg. Noch mehr zur Philosophie des Instituts und Hintergründen erfahren Sie im folgenden Interview.

Redakteurin: Wie bist du zur Musik gekommen?

Mária: Die Aussage, dass ich zur Musik gekommen bin, ist primär falsch, da Musik und ich schon immer zusammen waren. Oder anders ausgedrückt ist die Musik zu mir gekommen. Mit drei Jahre habe ich begonnen gleichzeitig Klavier und Blockflöte zu lernen. Mit neun Jahren lernte ich Querflöte. Musik und das gemeinsame Musizieren war in meiner Familie ständig präsent. Querflöte ist ein Teil von mir und nicht mehr wegzudenken.

Redakteurin: Welche Überlegungen hast du beid der Namensgebung angestellt?

Mária: Den Namen International Music Academy kurz INTMA habe ich gewählt, um damit mein Vorhaben abzudecken. Ich bin eine internationale sprachbegabte junge Frau und das Segment Mehrsprachigkeit war mir immer wichtig, da ich mich nicht mit der Namensgebung einengen wollte. Alles soll möglich bleiben.

Redakteurin: Würdest du die INTMA als Familienbetrieb bezeichnen?

Mária: Mir ist eine familiäre Atmosphäre sehr wichtig. Dazu zählen mehrköpfige Familien die sich entfalten können. Für Kinder gibt es keine bessere Motivation als die Eltern, die ebenso ein Instrument spielen. Die INTMA beinhaltet beides, ein Familienbetrieb und ein international wachsendes Bildungsinstitut.

Redakteurin: Wie würdest du die Philosophie der INTMA in ein paar Sätzen beschreiben?

Mária: Alles ist möglich! Es ist niemals zu spät, um ein Instrument zu erlernen. Man kann eine Lösung für alle Wünsche finden.

Redakteurin: Welche Werte vermittelst du in deinem Musikunterricht?

Mária: Das Wichtigste ist, die Musik lieben und respektieren zu lernen. Nur ein Instrument bis zu einem gewissen Grad zu erlernen ist zu wenig. Priorität hat die Vermittlung des fachlichen Wissens und die Beherrschung des Instruments. Dazu kommt Basiswissen von Musiktheorie und Hintergrundwissen von Musikgeschichte. Darunter verstehe ich welche Komponisten in welcher Epoche gelebt haben und vor allem, wie sie zu spielen sind. Das alles gehört dazu, ist jedoch immer noch zu wenig.
Noch wichtiger ist es, den Schülerinnern und Schülern eine Freiheit in der Musik zu verleihen. Damit meine ich, sie können alles spielen, was sie möchten, egal wie schwierig es ist.

Das Zusammenwachsen mit dem Instrument und Freude an der Musik ist das große Ziel.

Redakteurin: Was ist das „Brunette Quartet“?

Mária: Ich habe mir Gedanken gemacht, um künstlerisch musikalisch und flötentechnisch weiterzukommen. So kam ich am 1. Jänner 2015 um halb vier in der Nacht auf die Idee ein Flötenquartett zu gründen. Das Konzept war hübsche, talentierte, brünette Flötistinnen zu finden um  öffentlich aufzutreten. Bis zur ersten Probe dauerte es nicht lang.

Redakteurin: Könntest du dir vorstellen deine Erfahrungen in Buchform zu bringen?

Mária: Super Idee auf jeden Fall. Vielleicht sogar ein Überlebens-Handbuch für Musiker oder ein Sprüchebuch, da meine Schülerinnen und Schüler unbezahlbar lustige Sprüche liefern.

Redakteurin: Wie kann man die INTMA unterstützen?

Mária: Wir können immer Sponsoren gebrauchen, um z.B neue Instrumente für das Institut zu kaufen. Am besten nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Wir bieten Musik in Form eines Ensembles von Lehrkräften bzw. Schülern der INTMA als Gegenleistung an.

Redakteurin: Vielen Dank für deine Zeit liebe Mária. Das ganze Team des Vienna-Journals wünscht dir viel Erfolg.

 

Dianna Ojo

 

 

 

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